Kontakt  |  Impressum
HerzPolitik   

Im Auge der Volksvertreter

 

Fischotter mit JungtierBesuch des UmweltbundesministersJunge Habichtskäuze

Begehung der HochlagenSitzung im Bayerischen LandtagBesuch des Umweltbundesministers

 

Pressemeldung des Ak Nationalpark vom 15.07.2010:

 

 

SPD-Umweltsprecher Ludwig Wörner unterstützt AK Nationalpark

 

Zu einem Informationsgespräch über den Zusammenhang zwischen Naturschutz und Tourismus trafen sich der Landtagsabgeordnete Ludwig Wörner und der Sprecher des Arbeitskreises Nationalpark Jens Schlüter in München.

Ludwig Wörner
MdL Ludwig Wörner (li.) mit Jens Schlüter

 

Schwerpunkt des Gesprächs war die Werbewirkung des Nationalparks für die Region und seine Bedeutung für den Tourismus. Für den Umweltsprecher der SPD-Landtagsfraktion Ludwig Wörner ist der Nationalpark schon lange ein wichtiger Werbefaktor: „Für den Tourismus in der Region ist der Nationalpark Bayerischer Wald unverzichtbar. Die Urlauber besuchen das Haus zur Wildnis oder Hans-Eisenmann-Haus, die Tierfreigelände oder seit neuestem den Baumwipfelpfad. Auch die neu entstehende Wildnis im Rachel-Lusen-Gebiet ist ein attraktives Wandergebiet.“
Der Nationalpark Bayerischer Wald ist Untersuchungen zufolge auch die am häufigsten besuchte Attraktion in der Region. „Und diese Attraktivität kommt gar nicht mal so sehr dem Nationalpark zugute, sondern unsere Region profitiert als Ganzes davon! Wir unterstützen daher auch die Resolution der niederbayerischen Grünen, im Erweiterungsgebiet den Borkenkäfer nicht mehr zu bekämpfen“, ergänzt Jens Schlüter.
Ludwig Wörner und Jens Schlüter sind darüber einig, dass das Potenzial des Nationalparks sich für den regionalen Tourismus am besten nutzen lasse, wenn Tourismus und Nationalpark Hand in Hand arbeiten.
Verwundert zeigt sich Jens Schlüter jedoch über die immer gleichen Angriffe aus der Ecke der Nationalparkgegner. „Es ist schade, dass Einzelne immer die gemeinsame Entwicklung von Naturschutz und Tourismus, wie sie der Nationalpark und die Nationalparkpartner betreiben, torpedieren. Ich denke, dass gerade die Spitze der Nationalparkgegner den Wald immer noch als Produktionsort sehen, wo Holz eingeschlagen wird. Dass auch ein forstlich unbeeinflusster Wald Besucher begeistern kann, wird ausgeblendet.“

Der AK Nationalpark verweist hier auf die vielen Untersuchungen, die den Nationalpark als wichtiger Wirtschaftsfaktor für die Region zeigen.
Zufrieden zeigt sich Jens Schlüter auch über die Gespräche des Arbeitskreises mit den Parteien im Landtag. „Hier zeigt sich eine eindeutige Mehrheit für einen echten Nationalpark, und das fraktionsübergreifend.“

Der AK Nationalpark verweist in diesem Zusammenhang auch auf den Besuch des Umweltausschusses des Bayerischen Landtages vor wenigen Wochen im Nationalpark, bei dem der Umweltsprecher der SPD–Landtagsfraktion Ludwig Wörner mit dem Ausschussvorsitzenden Otto Hünnerkopf (CSU) übereinstimmte, dass man stolz auf den Nationalpark sein könne und der Borkenkäfer als Teil der natürlichen Dynamik seinen Platz im Nationalpark hat.
Der Sprecher des AK Nationalpark Jens Schlüter ist daher zuversichtlich: „Es zeigt sich, dass fachliche Information immer noch am längsten währt. Die Mehrheit des Landtages wird in Sachen Nationalpark sicher keine rückwärtsgewandte Politik machen.“ Jens Schlüter kündigt daher weitere Gespräche mit der dafür zuständigen Politik an, in denen jedoch die aus seiner Sicht unnötige Borkenkäferbekämpfung im Erweiterungsgebiet thematisiert werden soll.

 

 

Pressemeldung im Bayerwaldboten (PNP) vom 13.07.2010

 

Grüne fordern Stopp der Käferbekämpfung


Bezirksrat sieht Nachteile für Natur und Tourismus

Zwiesel. Die niederbayerischen Grünen wollen umgehend die Aufarbeitung von Käferholz im Nationalpark-Erweiterungsgebiet beenden. Der Bezirksrat der Partei hat dazu eine Resolution verfasst.
Demnach soll der Vollzug der Nationalpark-Verordnung in diesem zentralen Punkt mit sofortiger Wirkung ausgesetzt werden. Die Grünen möchten, dass vom Borkenkäfer befallenes Totholz aus den zentralen Lagen des Erweiterungsgebietes nicht mehr entfernt wird; nur in den Randbereichen solle es bei der bisherigen Regelung bleiben.
Die Nationalpark-Verwaltung, die Kommunen entlang des Nationalparks und der Bayerische Landtag werden in der Resolution aufgefordert, „umgehend Initiativen mit dem Ziel zu ergreifen, dass im Erweiterungsgebiet des Nationalparks - jenseits der Randstreifen - Totholz künftig als Humus und Verhau verbleibt“.
Die Grünen begründen ihren Wunsch damit, dass der gegenwärtige Kahlschlag, etwa im Bereich Lackenberg, dem Nationalpark-Prinzip „Natur Natur sein lassen“ eklatant widerspreche. Doch gerade dieses Prinzip habe „dem Altnationalpark seinen überragenden ökologischen, aber auch touristischen Stellenwert geschaffen und gesichert“. Die Grünen befürchten massive negative Auswirkungen auf den Tourismus, weil man den Gästen „das im eklatanten Widerspruch zur Idee eines Nationalparks stehende Vorgehen“ nicht erklären könne.
Zudem werde durch den Abbau des Totholzes aus großen Flächen des Erweiterungsgebietes dem Boden der wichtige Humus sowie der Verhau entzogen. Beide seien jedoch dringend erforderlich, damit in den nächsten Jahren ein neuer stabiler Wald entstehen könne. „Zugleich ist durch die derzeitige Art der Borkenkäferbekämpfung dessen Verbreitung auf den anderen Flächen des Erweiterungsgebietes nicht aufzuhalten und kann allenfalls um kurze Zeit verzögert werden“, heißt es in der Pressemitteilung zu der Resolution.
Im Altgebiet des Nationalparks sei eindrucksvoll bewiesen worden, dass nur das Prinzip „Natur Natur sein lassen“ zum Entstehen eines widerstandskräftigen Urwalds führe. - bbz

(>> Zum Originalartikel)

 

 

Pressemeldung des Ak Nationalpark vom 31.03.2009

 

AK Nationalpark freut sich über Unterstützung von Ministerpräsident Seehofer und Staatsminister Söder

 

Als sehr erfreulich bezeichnet der AK Nationalpark die Aussagen von Ministerpräsident Horst Seehofer und Staatsminister Dr. Markus Söder zum Nationalpark Bayerischer Wald im Gespräch mit den Verbandsspitzen des Bund Naturschutz (BN) und des Landesbund für Vogelschutz (LBV).

Der Nationalpark Bayerischer Wald war natürlich eines der Top-Themen in dem Gespräch zwischen Politik und Naturschutz. Ministerpräsident Horst Seehofer und Staatsminister Dr. Markus Söder betonten noch einmal ihre eindeutige Haltung zu einem echten Nationalpark und machten klar, dass sie den eingeschlagenen Weg konsequent weiterverfolgen werden. „Hier haben wir Einigkeit erzielen können“, so Ludwig Sothmann, der Vorsitzende des LBV, nach dem Gespräch zufrieden. Für Hubert Weiger, den Vorsitzenden des BN, dürfte damit die Umweltbaustelle Nationalpark geschlossen sein. „Es freut mich, dass beide Seiten die hohe Bedeutung des Nationalparks hervorhoben. Gerade als ein wichtiger Baustein für die Biodiversitätsstrategie der Bayerischen Staatsregierung ist der Nationalpark Bayerischer Wald unverzichtbar.“
Der AK Nationalpark freut sich mit vielen Nationalparkfreunden über die gemachten Zusagen des Ministerpräsidenten und Umweltministers. „Hier wird wieder deutlich, welchen Stellenwert der Nationalpark Bayerischer Wald in der Bayerischen Staatsregierung genießt. Unser Umweltminister, Dr. Markus Söder, bezeichnet ihn ja auch immer als „Juwel des bayerischen Naturschutzes“.

„Das zeigt, dass der Umweltminister es ernst meint mit dem Nationalpark und einer ungestörten Wildnis auf 75 % der Fläche“, so der Sprecher des AK Nationalpark, Jens Schlüter.

 

 

Pressemeldung vom 25.03.2009

 

Bayerisches Verfassungsgericht weist Klage der Nationalparkgegner ab - AK Nationalpark begrüßt Entscheidung

 

„Dieses Urteil ist sehr erfreulich und motiviert natürlich alle Nationalparkfreunde, sich weiterhin für einen echten Nationalpark einzusetzen“, so Jens Schlüter vom AK Nationalpark. Nach Meinung des AK Nationalpark war die Entscheidung des Bayerischen Verfassungsgerichts, die Klage der Nationalparkgegner abzulehnen, zwar ohnehin nicht anders zu erwarten, trotzdem ist dieses Urteil mitsamt seiner Begründung richtungsweisend.
„Die Nationalparkgegner haben damit ihr letztes Pulver verschossen. Die Reaktionen der Gegner auf das Urteil zeigen auch, dass es ihnen sowieso nicht um Kompromisse oder um eine sachliche Diskussion geht, sondern einzig und allein darum, ihre Meinung durchzusetzen und den Nationalpark wo immer es geht zu beschädigen“, so der AK Nationalpark.

Die Reise zur Staatsregierung könnten sich die Nationalparkgegner ebenfalls schenken, da sich Umweltminister Dr. Markus Söder erst kürzlich klar zu einem echten Nationalpark Bayerischer Wald bekannt hatte und ihn gar als „Juwel“ bezeichnete.
Nach Meinung der Nationalparkfreunde sollten sich die Nationalparkgegner an Bürgermeister Thomas Müller und Landrat Heinz Wölfl ein Beispiel nehmen, die darauf setzen, nach vorne zu schauen und das Beste aus den Möglichkeiten des Nationalparks für die Region zu machen.
Bürgermeister Thomas Müller trifft mit seiner Meinung, dass es für alle besser wäre, wenn sich die Politik jetzt geschlossen hinter dem Nationalpark stellen würde, den Nagel auf den Kopf, so der Sprecher des AK Nationalpark und weiter: „Jetzt zeigt sich wie demokratiefähig die Nationalparkgegner wirklich sind.“

 

 

Pressemeldung vom 27.02.2009

 

FDP Regen auf dem Holzweg

 

„Verantwortungslos“, so bezeichnet Jens Schlüter vom Arbeitskreis Nationalpark den Antrag gegen den Nationalpark der FDP-Mitglieder Philipp Frankenfeld und Werner Stahl am Landesparteitag der FDP in Fürth.

Viele Nationalparkfreunde seien verwundert, dass gerade die FDP als wirtschaftsfreundliche Partei die positiven wirtschaftlichen Auswirkungen auf die Region komplett unter den Tisch fallen lässt. „Die über 1000 Arbeitsplätze, die der Nationalpark schafft, sind in Augen der FDP offensichtlich wertlos. Wahrscheinlich sind für Philipp Frankenfeld und Werner Stahl nur
Arbeitsplätze sinnvoll, die die Heimat zubetonieren“, so der AK-Sprecher weiter. Nach Meinung des Arbeitskreises ist es bedauernswert, dass sich die Regener FDP von den Nationalparkgegnern derartig vor den Karren spannen lässt. Diese Haltung auch noch mit „Verantwortung für Bayerns Zukunft“ zu beschreiben, zeige nach Meinung der Nationalparkfreunde, wie groß hier noch der Gesprächsbedarf sei.

Nach Meinung von Schlüter sollte sich die FDP hier ein Beispiel an den Freien Wählern nehmen. Diese hätten sowohl Befürworter als auch Gegner in den Landtag eingeladen, um sich ein Bild über die Stimmungslage vor Ort zu machen. Unsinnige Vergleiche der Nationalparkgegner wie mit einem zugeschütteten Starnberger See konnten so gleich entkräftet werden.

„Der Bayerische Wald wird überregional vor allem mit dem Nationalpark verbunden. Ob dies den Gegnern gefällt ist eine andere Sache. Jeder sollte sich aber fragen, welche Außenwirkung ein ständiges Jammern nach sich zieht. Beispiele für eine positive Werbewirkung gibt es schließlich genug“, so Jens Schlüter.

So erreichte der letztjährige Artikel im GEO-Magazin über den Nationalpark ein Millionenpublikum in Deutschland. Beispielhaft zeigt sich hier auch der Bund Naturschutz, der deutschlandweit für Fahrten in den Nationalpark Bayerischer Wald wirbt, und so allein im letzten Jahr über 60 Besuchergruppen zum Urlaub in den Nationalpark bewegen konnte.

Nach Meinung vieler Nationalparkfreunde liegt hier die Zukunft der Nationalparkregion und nicht in einer ständigen Miesmacherei.

 

Nach oben

 

 

Zur Vertiefung

 

PNP, 16.02.2011:

"Neuer Sumava-Chef enttäuscht Naturschützer" (pdf)

 

 

PNP-Artikel vom 11.08.2010:

"Radl-Tourer macht Bogen um neuen Park" (pdf)

 

 

Kurzfassung der Studie von Prof. Dr. Hubert Job et al., Uni Würzburg, 2008:

"Der Nationalpark Bayerischer Wald als regionaler Wirtschaftsfaktor"

(pdf)

 

 

BUNDmagazin 2/2008:

Die Waldverjüngung im Nationalpark Bayerischer Wald: "Werden, Vergehen - und Werden" (pdf)


 

 

Aus dem Bayerischen Landtag

 

Anfrage zum Holzeinschlag im NP Bayer. Wald (23.05.2007, pdf)

 

 

Anfrage zur Entwicklung der Rotwildbestände in Bayern

(10.07.2007, pdf)

 

 

Anfrage zu Holzverkäufen aus dem NP Bayer. Wald

(12.02.2008, pdf)

 

 

Anfrage zu Aussagen des Staatsministers Helmut Brunner zum NP Bayer. Wald

(25.09.2009, pdf)

 

 

 

 

©2009-2013 waidlerherz.de | Arbeitskreis Nationalpark | All rights reserved.